warum FKK ?

Von Tobias Jopp geschrieben am 28/10/2009

Es ist nicht so, dass die beiden Designer von FKK Kleidung grundsätzlich ablehnen. Für Werbezwecke lassen sie zwar schon einmal die Hüllen fallen. Im Shop aber trifft der Kunde die beiden grundsätzlich bekleidet an. Sie wissen schließlich, bei allem Körpereinsatz, was sich gehört.

Was man tut oder auch nicht, gehört sowieso nicht zu den Hauptsorgen der beiden Designer Stefan Harm und Tobias Jopp. Sie nehmen den ganzen Moderummel und alles was dazugehört nicht so ernst und bemühen sich generell um eine entspannte Haltung zum Thema Kleidung. Das drückt sich nicht zuletzt im unkonventionellen Namen des Labels aus, der ja eigentlich eine Absage an jede Form der Körperbedeckung ist. FKK ist in diesem Fall aber keine Aufforderung zum kollektiven Kleiderabwerfen und auch keine reine Provokation. “Freiheit, Körper und Kultur sind drei Bergriffe, die sehr gut zu uns passen,” erklärt Stefan Harm.

Die Freiheit spürt jede Frau, die schon einmal ein Jerseykleid anhatte, das knitterfrei aus jedem Koffer kommt, perfekt sitzt, nicht zwickt, nicht rutscht und seiner Trägerin, die eben nicht an sich herumzupfen muss, sondern sich auf wichtigere Dinge konzentrieren kann, eine unglaubliche Freiheit einräumt. Körperbewusstsein und Körperhaltung sind für diese Trägerin ebenso selbstverständlich wie Kultur, beziehungsweise eine intellektuelle Haltung zu ihren Kleidern. Die FKK-Kundin weiß, dass Kleidung immer eine Aussage ist.

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