Modeillustration – Karolin Klimek zu Gast bei FKK

Von Tobias Jopp geschrieben am 25/10/2013

Klimek

Zeichnung und Mode

In unserer kleinen Ausstellungsreihe in der „Kulturbegegnungsstätte FKK“ in Eppendorf zeigen wir am kommenden Samstag einige Zeichnung von der Hamburger Illustratorin Karolin Klimek.
Zum kurzen Kennenlernen hier ein Exklusiv- Interview bei uns im Blog:

War es schon immer Dein Traum, Modeillustratorin zu werden?

Seitdem mir, ungefähr in der Mitte meines Studiums, wunderschöne freie Tuschzeichnungen und Modegrafiken von Mats Gustafson und Francois Berthold in der Französischen Harper’s Bazaar in die Hände fielen…

Was liebst Du an Deinem Beruf am meisten?

Mit jeder Aufgabe/ jedem Auftrag die Möglichkeit zu haben, etwas ganz individuelles zu schaffen…

Was ist der Schlüssel zu Deinem Erfolg?

Ich denke generell gilt: sich unvoreingenommen auf die jeweilige Aufgabe einzulassen und seine Stärken und Grenzen zu kennen, was wiederum gutes Handwerkszeug und Erfahrung voraussetzt…

Gibt es in Deinem Berufsleben einen Alltag oder wie sieht die Arbeitswoche im allgemeinen aus?

Da ich von zuhause aus arbeite und auch noch eine Lehrtätigkeit ausübe, muss ich viel unter einen Hut bringen – was nicht immer einfach ist. Je nach Auftragsumfang ändern sich die Prioritäten. Was den reinen kreativen Arbeitsprozess angeht, gibt es aber Abläufe und Vorgehensweisen die sich immer wiederholen.

Was war Dein schönster Moment als Illustratorin?

Wunderbar und sehr befriedigend ist immer der Moment, in dem ich weiss, wie ich es machen werde und sehe, dass es funktioniert. Dann belohne ich mich schon mal…
Und ebenso schön der Moment, in dem der Kunde begeistert die Arbeit entgegen nimmt… die Veröffentlichung erfolgt… das Geld auf meinem Konto ist…

Sollte man in Deinen Augen gerne mal was Neues wagen oder lieber bei Altbewährtem bleiben?

Etwas „Neues wagen“ im Sinne von: seine Formensprache/ Stilistik und Technik weiter zu entwickeln und nicht stehen zu bleiben, innerhalb der eigenen Arbeit – auf jeden Fall!

Man sollte aber immer authentisch bleiben und aufbauen auf seinen Fähigkeiten. Kontinuität und auch Altbewährtes sind ebenso wichtig, gerade auch im Hinblick auf die Entwicklung des eigenen Stils und der damit verbundenen Wiedererkennbarkeit. Auf fremde Züge zu springen oder nur etwas zu übernehmen, das gerade „in“ ist, halte ich für riskant und ist nicht mein Weg.

Womit solltest du aufhören?
Mich zu sorgen!

Womit solltest du anfangen?
Nur im Hier und Jetzt zu leben!

Lachst du manchmal über dich selbst?
Jaaa – oft und gerne!

Mit wem würdest du dein Leben gern für einen Tag tauschen?
Eigentlich…mit Niemandem.

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